GdP Bundespolizei in NRW stellt sich gegen  die Forderung des BDK, die Sicherheit an Flughäfen komplett zu privatisieren!

In einer heute über die Nachrichtenagentur dts veröffentlichten Meldung des BDK (Bund deutscher Kriminalbeamter) fordert der BDK-Chef Andre Schulz, die Sicherheit an deutschen Flughäfen komplett in private Hand zu geben um dadurch Personallücken bei der Bundespolizei zu schließen. Schulz rechnet in diesem Artikel mit 4000 freiwerdenden Polizistinnen und Polizisten.  Die GdP Direktionsgruppe Bundespolizei in NRW erklärt hierzu: “ Wer bei der heutigen Sicherheitslage anfängt, ein Sicherheitsloch mit dem nächsten zu stopfen der muss sich fragen lassen, ob es nicht richtiger ist, zusätzliche Polizistinnen und Polizisten zu fordern. Das hat bisher nachweislich nur die GdP für die Bundespolizei  gefordert und das auch mit Erfolg. Die grosse Koalition aus SPD und CDU/CSU hat diese Forderungen zur recht anerkannt und auch in der letzten Woche diese zusätzlichen 3000 Polizisten bewilligt. Erinnern  wir uns noch an die Äußerungen des BDK Chef im Bundeskriminalamt vor 2 Wochen! Dieser sprach den Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei die Kompetenz bei der Bearbeitung der Schleuserkriminalität ab und wollte die Aufgaben ins BKA verlegen………..Was erwartet uns vom BDK an Vorschlägen in der nächsten Woche? Kommt nächste Woche der Vorschlag, die bahnpolizeilichen, hoheitlichen Aufgaben auf Bahngebiet privaten Anbietern zu übertragen?

Kompetenz und Sachverstand für Polizistinnen und Polizisten durch die GdP. Dafür gibt es gute Gründe!


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