Gemeinsam und offen die Probleme lösen

Die Bundespolizei braucht eine positive innere Kultur, in der die vorhandenen Probleme offen angegangen und gemeinsam gelöst werden. Nur wenn sich diese Kultur entwickeln kann, wird die Bundespolizei in der Lage sein, die vorhandenen Probleme und die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Gerade in diesem Bereich ist die Erwartungshaltung an die seit August 2012 eingesetzte, neue Führung der Bundespolizei besonders hoch. Das war eine der Feststellungen der GdP-Arbeitsgruppe “Höherer Dienst” bei ihrem Treffen in Hilden. Führungskräfte aus den verschiedensten
Führungsebenen der Bundespolizei und der Bundesfinanzpolizei beschäftigten sich bei diesem Treffen mit der inneren Verfassung und der Weiterentwicklung der Bundespolizei und der Bundessicherheitsbehörden insgesamt. Die laufende Evaluierung der Neuorganisation der Bundespolizei wird dabei als Chance gesehen, das personelle Fehl und die organisatorischen Defizite auch politisch deutlich zu machen. Am Ende dieses Prozesses kann nach Überzeugung der Arbeitsgruppe nur die politische Entscheidung über eine Erhöhung des Personals oder über die Reduzierung der vorhandenen Aufgaben stehen. Diese Entscheidung steht jetzt unbedingt an.


Themenbereich: Überlastung Bundespolizei, Bourn Out, hoher Krankenstand | Drucken