Verwaltungsbeförderungen im Präsidium eingeleitet – Personalrat bei der Verteilung nicht beteiligt

Das Bundespolizeipräsidium Potsdam hat die Beförderungen von über achtzig Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung des Präsidums eingeleitet und die Beförderungsrahmendaten dienststellenintern veröffentlicht. Entgegen der bisherigen Verwaltungspraxis im Bundesministerium des Innern und im jetzt zuständigen Bundespolizeipräsidium hat das Präsidium den zuständigen Personalrat bei der Verteilung der Planstellen auf die Bundespolizeibehörden vor der Einleitung der Beförderungen nicht beteiligt. Das Bundespolizeipräsidium hat damit gerade in dem ganz schwierigen und sensiblen Bereich der Beförderungen von VerwaltungsbeamtInnen die Zusammenarbeit mit der Personalvertretung aufgegeben. “Wir gehen davon aus, dass das der zuständige Bundespolizei – Bezirkspersonalrat nicht hinnehmen wird. Wir haben keinerlei Verständnis dafür, dass der soziale Frieden in der Bundespolizei in dieser schwierigen Zeit durch solches Verhalten zerstört wird und fordern die Führung des Bundespolizeipräsidiums Potsdam auf, zu einem angemessenen Umgang mit den Beschäftigten der Bundespolizei und ihrer Personalvertretung zurückzukehren”, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei.


Themenbereich: Besoldung, Beurteilung | Drucken